L14,16

Axel Schlosser’tp   
Steffen Weber’sax
Rainer Böhm’p   
Arne Huber’b
Lars Binder’dm

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Ihre aktuelle CD – ausgezeichnet mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik – hat das Mannheimer Quintett "phlogistone" genannt. Unter Phlogiston verstand man im 17. und 18. Jahrhundert eine hypothetische Substanz, die bei Verbrennung aus einem Körper entwich sowie bei Erwärmung in ihn eindrang.

Von dieser Substanz scheint jedenfalls eine ganze Menge in der Musik von L 14,16 enthalten zu sein, strotzt sie doch nur so vor spielerischem Feuer, ungebremster Kraft, sprühenden Bop-Funken, flammenden Soli und heißen Rhythmen. Die Mannheimer, deren Bandname die Adresse ihrer ehemaligen Stammkneipe ist, orientieren sich zwar am Jazz der 50er und 60er Jahre, präsentieren aber einen sehr modernen, aktuellen Sound.

Die Kompositionen und Arrangements sind eigenwillig frisch und komplex, die Musiker spielen – gruppendynamisch wie auch solistisch – innovativ und reif.  Kein Wunder also, dass L 14,16 in regelmäßigen Abstände von diversen Awards und Preisen gekrönt werden.

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