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MITTWOCH / 23. MÄRZ 2022 / 20.00 UHR / WACKERHALLE
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Joy Denalane

 

 

Joy Denalane

 

 

 

 

 

 

Im Vorprogramm:
Gewinnerband Nachwuchs-Jazzpreis

JOY DENALANE

Der „offizielle“ Eröffnungsabend beginnt traditionell mit der Gewinnerband des Jazzpreis-Finales vom Vorabend. Und wie immer verspricht das, ein besonderes Mittwochskonzert mit Kontrasten.

Die Sängerin Joy Denalane hat mit ihrer samtenen Stimme dazu beigetragen, deutschen Soul salonfähig zu machen und hat sich damit auch international einen Namen gemacht. Seit ihrem Debütalbum in 2002 hat sie eine beeindruckende künstlerische Karriere durchlaufen und ist zu einem großartigen Soul-Star gereift.

Sound war im Hause Denalane allgegenwärtig. Insbesondere die junge Joy verbrachte unzählige Stunden vor den väterlichen Plattenregalen und kannte die meisten Werke, auf die sie sich heute bezieht, noch bevor sie lesen oder schreiben konnte. Die Soul-, Jazz- und Funk-Platten des Vaters haben sie als Person geprägt und die musikalische Richtung definiert, in die sie sich als Künstlerin bewegen würde.

Man muss das alles unbedingt wissen, um die Bedeutung und die musikalische Kraft von Joy Delanes aktuellem Album „Let Yourself Be Loved“ ergründen zu können. Indem sie sich mit dieser Tiefe und Hingabe mit der Musik ihrer Kindheit beschäftigt, begibt sich Joy Denalane nicht nur auf eine Suche nach ihren musikalischen Wurzeln. Es geht hier nicht um Vintage-Simulationen alter Soul-Aufnahmen.

Sondern natürlich um: Identität. Musikalisch, politisch, persönlich. Der biografische
Aspekt, der Wunsch nach Verortung zieht sich bereits durch das Werk dieser Frau.
Gleich mit ihrem ersten Album, dem mit Gold ausgezeichneten „Mamani“, machte Joy Denalane sich auf die Suche nach den südafrikanischen Wurzeln ihres Vaters,
bereiste dessen Heimat und arbeitete mit lokalen Musikern zusammen. „Born &
Raised“, mit dem sie Platz zwei der deutschen Charts erreichte, trug die Sehnsucht
nach einer klaren Identität dann bereits im Titel und widmete sich vor allem ihrer
großen R&B-Leidenschaft. Auf den Top-10-Alben „Maureen“ und „Gleisdreieck“
schließlich stellte Denalane sich ihrer Biografie und suchte die Orte ihrer Kindheit und Jugend musikalisch wieder auf.

Mit „Let Yourself Be Loved“ hat Joy Denalane ihr definitives Soul-Statement aufgenommen. Das Album ist zu gleichen Teilen Selbstbehauptung, Ahnenforschung und Hommage an die großen Klassiker des Genres. Ein musikalisches Meisterwerk, auf dem Denalane souverän alle Stränge ihres bisherigen Wirkens zusammenführt.

www.joydenalane.com